Ernährungsportal NRW

Logo des MUNLV NRW mit einer Verlinkung auf die Homepage des MUNLV NRW, welche sich in einem neuen Fenster öffnet . Logo des LANUV NRW mit einer Verlinkung auf die Homepage des LANUV NRW, welche sich in einem neuen Fenster öffnet . Logo AOK mit einer Verlinkung auf die Homepage der AOK, welche sich in einem neuen Fenster öffnet . Logo Verbraucherzentrale NRW mit einer Verlinkung auf die Homepage der Verbraucherzentrale NRW,welche sich in einem neuen Fenster öffnet .

Inhalt

Abendessen

"Morgens sollst du essen wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann" – so rät es zumindest der Volksmund. Betrachtet man die Essgewohnheiten der Deutschen über die vergangenen Jahrzehnte, haben sich viele Familien tatsächlich weitgehend daran gehalten. Und das ist auch gut so.

Abendbrot hat Tradition
Mittags kam meist eine dampfende, oft deftige Mahlzeit auf den Tisch. Gegen Ende des Tages ging es dagegen wesentlich weniger üppig zu. So stand in der Regel Brot mit Wurst und Käse, das so genannte Abendbrot, in südlicheren Gefilden auch Brotzeit genannt, auf dem Speiseplan. Das traditionelle, schnell zubereitete Abendbrot galt aber nicht nur der Nahrungsaufnahme. Vielmehr wurde auch ein geselliges Zusammensein mit diesem Brauch verbunden. Die Ereignisse des Tages wurden im Kreise der Familie ausgetauscht und besprochen. Ein wichtiger Aspekt, der in den vergangenen Jahren vielfach verloren gegangen ist. Das gemeinsame Einnehmen der Mahlzeiten gehört längst nicht mehr in jedem Haushalt zum Ritual. Auch wenn noch rund zwei Drittel der Deutschen am lieb gewonnen Abendbrot festhalten, ist es teilweise schon von Fertiggerichten und Fastfood verdrängt worden.

Macht spät essen dick?
Es haben sich in unserer modernen, von Hektik und Schnelllebigkeit geprägten Gesellschaft aber nicht nur die Mahlzeiten verändert, sondern auch die Essenszeiten. Über besonders über späte Mahlzeiten, kurz vor dem Zubettgehen, heißt es, dass sie das Gewicht ungünstig beeinflussen und den Schlaf beeinträchtigen können. So hält sich hartnäckig die Volksweisheit, dass Abendessen nach 18 Uhr dick mache. Entscheidend für das Körpergewicht ist jedoch die aufgenommene Gesamtmenge an Kalorien pro Tag sowie deren Verbrauch. Bei empfindlichen Personen kann jedoch durch reichhaltige Abendmahlzeiten wie Lasagne der Schlaf leiden. Entscheidend ist also nicht, wann vor dem Schlafengehen gegessen wird, sondern, was man zu sich nimmt. Allerdings bergen Spätmahlzeiten noch ein anderes Risiko: Nach einem anstrengenden Tag verwöhnt man sich allzu gerne mit besonderen Köstlichkeiten. So kann es passieren, dass abends die Mahlzeit besonders viele Kalorien liefert und damit die Gesamtkalorienmenge deutlich über dem Soll liegt. Das Zuviel an Kalorien lässt sich zwar am nächsten Tag wieder ausgleichen, nur sollte es nicht zur Regel werden.

Voller Bauch schläft nicht gern
Einige Nahrungsmittel liegen uns nicht nur schwer sondern auch lange im Magen. Ein Umstand, der bei empfindlichen Personen die Gesundheit und das Wohlbefinden empfindlich beeinträchtigen kann. So können für eine Reihe von Beschwerden wie Völlegefühl, Müdigkeit, Kopfschmerzen sowie Leber- und Nierenproblemen bestimmte Mahlzeiten verantwortlich sein. Die Bekömmlichkeit der Lebensmittel hängt vor allem von ihrem Fettgehalt ab. Als schwer verdaulich gelten Speisen wie fettes Fleisch, Sahne-Soßen, oder in Öl eingelegte Fische. Der Körper braucht etwa 24 Stunden, um das in einer Lasagne enthaltene Fleisch, Fett und die Milchprodukte zu verdauen. Zu den leicht verdaulichen Lebensmitteln gehören hingegen Früchte. Sie verweilen etwa acht Stunden im Darm. Oder Artischocken. Bei ihnen sind es etwa drei Stunden. Zudem kurbeln sie die Gallentätigkeit an und helfen so, die Verdauung von Fetten und Proteinen zu beschleunigen.

Die ideale Abendmahlzeit
Das Abendbrot ist und bleibt eine wichtige Mahlzeit. Gut bekömmlich sind gedünstetes Gemüse, eine Gemüsesuppe oder ein leicht belegtes Brot. Wer auf fettarme Komponenten achten will, sollte anstatt fettreicher Wurst oder Vollrahmkäse lieber auf mageres Geflügelfleisch und fettärmeren Käse ausweichen. Ein leichter Salat oder etwas Rohkost bringen noch die nötigen Vitamine ins Spiel. Beim Brot sollten Vollkornsorten bevorzugt werden.

Letzte Änderung: November 2006

 
 

Quelle: externer Link AOK - Die Gesundheitskasse.

Erweiterte SucheErweiterte Suche

Rechte Spalte

Adressen und Aktivitäten vor Ort

NRW-Karte

Bitte Region anklicken oder direkt über die Postleitzahl suchen:

 

Body-Mass-Index

Mit dem  Body-Mass-Index kann das Körpergewicht eines Menschen bewertet werden. Je nach Höhe des BMI-Wertes spricht man von Unter-, Normal- und Übergewicht.

BMI berechnen

Kontakt

Hier geht es zum Kontaktformular