
Die bekanntesten Antioxidantien sind Vitamine, unter anderem Vitamin C, E, Betakarotin, aber auch Mineralstoffe wie Kupfer und Zink aber auch Coenzym Q10 zählen dazu. Antioxidantien werden auch Radikalfänger genannt. Sie schützen in gewissem Rahmen vor Schäden, da sie schneller als andere Stoffe mit freien Radikalen reagieren und diese unwirksam machen, bevor sie der Zelle Schaden zufügen.
Vermutungen, Antioxidantien könnten das Krebsrisiko beispielsweise bei Lungen- oder Darmkrebs verringern, konnten bislang nicht bestätigt werden. Nach Angaben des Institutes für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) geben Studien in den letzten Jahren eher Anlass zur Vorsicht. Betacarotin, Vitamin E und Vitamin C hätten denach Darmkrebs nicht vorgebeugt, sondern im Gegenteil seien Personen, die Vitamine eingenommen hätten, etwas häufiger gestorben. Der Unterschied sei zwar klein, aber deutlich genug, um Vitamine nicht zur Krebsvorbeugung zu empfehlen. Mehr auf den Seiten des
IQWIG.
Letzte Änderung: November 2006
Quelle:
AOK - Die Gesundheitskasse.

