
Ein Mangel an Biotin ist sehr selten. Eine Unterversorgung kann bei extremen Ernährungsgewohnheiten wie dem Verzehr von mehreren rohen Eiern täglich auftreten. Im Eiklar ist ein Stoff enthalten, der Biotin bindet, sodass es nicht mehr aufgenommen werden kann. Biotin zählt zu den „Schönheitsvitaminen“, fördert das Wachstum fester Fingernägel und sorgt für gesundes Haar.
Dafür ist es gut
Biotin wirkt als Enzym beim Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel mit und spielt eine Rolle im Nervensystem bei der Acetylcholinsynthese. Hautveränderungen, Haarausfall und nervöse Störungen könnten auf einen Biotin-Mangel zurückzuführen sein. Allerdings ist zu beachten, dass eine Unterversorgung sehr selten auftritt. Antibiotika können jedoch die Darmflora und die Biotin-Aufnahme bei längerfristiger Einnahme stören.
Biotin-Mangel ist als mögliche Ursache für den plötzlichen Kindstod im Gespräch.
So gelangt es in den Körper
Gute Biotin-Quellen sind Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Naturreis, Haferflocken, Eier, Milch, Innereien, Linsen, Sojabohnen, Weizenkeime, Hefe, Nüsse, Champignons. Die Kochverluste betragen weniger als 20 Prozent, denn Biotin ist relativ hitzestabil.
Mögliche Folgen einer Überdosierung
Sind nicht bekannt.
Gut versorgt mit Biotin?
Die
Uni Hohenheim bietet eine persönliche Ernährungsanalyse sowie einen Ernährungsplan an.
Quelle:
AOK - Die Gesundheitskasse.

