
So äußert sich die Pilzerkrankung
Candida albicans verhält sich normalerweise unauffällig und wird von einem gut funktionierenden Immunsystem im Darm in Schach gehalten. Bei für ihn günstigen Bedingungen kann er in andere Bereiche bis in den Urogenitalbereich vordringen oder sich auf der Haut in Körperfalten ausbreiten. Es entsteht eine Pilzinfektion, auch als Candidose oder Soor bezeichnet. Typische Symptome sind allgemeine Schwäche, Fehlkoordination, Schläfrigkeit, wiederkehrende Vaginalinfektionen, Hautpilze, Müdigkeit, Gedächtnisschwäche, Reizbarkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche, Gelenkschmerzen und ganz allgemeines Unwohlsein sowie Blähungen und ein aufgetriebener Unterleib.
Das fördert das Pilzwachstum
Alle Faktoren, die unser Immunsystem schwächen, können eine Ausbreitung von Candida albicans fördern. Dies sind also Umwelteinflüsse, angefangen von Pollenflug über Alkohol, Zigarettenrauch, Stress und die Einnahme von Arzneimitteln (z. B. Anti-Baby-Pillen, Antibiotika, Cortison, Steroide). Aber auch während der Schwangerschaft, bei Diabetes oder Infekten kann es zur Pilzerkrankung kommen.
Das hilft
Bei einer Infektion mit Candida albicans setzt der Arzt auf Medikamente. Möglicherweise empfiehlt er seinen Patienten auf Süßigkeiten und süße Speisen einstweilig zu verzichten. Die Wirkung dieser zuckerarmen Ernährung ist jedoch umstritten. Ganz wichtig ist es, in der Infektionsphase auf Hygiene zu achten. Unterwäsche und Handtücher am besten in den Kochwaschgang geben.
Quelle:
AOK - Die Gesundheitskasse.

