
Der Champignon, auch Egerling genannt, ist der beliebteste unter den Pilzen. Die Champignonproduktion wurde in Deutschland Mitte des 19. Jahrhunderts eingeführt. Früher wurde ausschließlich der braune Champignon kultiviert, die weiße Variante entstand erst Anfang des letzten Jahrhunderts als Mutation aus einem braunen Pilz. Champignons können bei ausreichender Feuchtigkeit sogar im Halbdunkeln bis Dunklem wachsen. Sie werden in Hallen oder wie in Frankreich auch in Bier- und Weinbergkellern, Schachtanlagen und Tunneln angebaut und sind das ganze Jahr über erhältlich. Die einzelnen Champignon-Sorten unterscheiden sich in der Farbe des Hutes. Er kann weiß bis rosabeige ausfallen. Der Braune Champignon zeichnet sich durch einen intensiveren Geschmack aus. Darüber hinaus hat er den Vorteil, länger haltbar zu sein und ist unempfindlicher in Bezug auf Druckstellen.
Zubereitung
Champignons am besten noch am selben Tage zubereiten. Bei Lagerung im Kühlschrank – nicht länger als zwei, drei Tage – die Schutzfolie entfernen. Pilze, deren Hut nicht geschlossen, sondern leicht nach außen gebogen ist, sind zu alt. Champignons möglichst nicht waschen, sondern nur von Erde und sonstigen Verunreinigungen befreien. Die Pilze saugen sonst Wasser auf und werden beim Dünsten zäh. Champignons brauchen nicht geschält zu werden, den Stil von unten nur etwas kürzen. Schnittflächen der Pilze mit Zitronensaft beträufeln, dann bleibt das Fruchtfleisch weiß.
Inhaltsstoffe
Champignons sind kalorienarm, 100 g Pilze enthalten lediglich 16 kcal bzw. 69 kJ. Sein Pilz-Eiweiß ist wertvoll. Champignons sind außerdem gute Lieferanten von Niacin und Riboflavin sowie Kalium.
Quelle:
AOK - Die Gesundheitskasse.

