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Die drei wichtigsten Regeln
Vermeiden Sie Sitzen
Überlegen Sie: Muss ich sitzen oder welche Tätigkeiten kann ich auch im Stehen durchführen? Wo kann ich mehr Bewegung in meinen Arbeitstag einbauen? Ideen zum dynamischen Büroarbeitsplatz: Vor und nach dem Mittagessen "eine Runde um den Block gehen". Papierkorb etwas weiter weg vom Schreibtisch aufstellen. Kollegen besuchen statt telefonieren. Treppen steigen statt Aufzug fahren. Telefonate im Stehen führen. Post, Akten im Stehen lesen. Ideal: Wechsel zwischen sitzen, stehen und bewegen, so kommt Dynamik in die Büroarbeit
Der Wechsel zwischen sitzen und stehen trainiert Rücken- und Beinmuskulatur, verbessert die Atmung, stimuliert das Herz-Kreislauf-System, regt die Verdauung an fördert die Nährstoffversorgung der Bandscheiben fördert die Hirntätigkeit Ideal dafür ist ein Büroarbeitsplatz mit integriertem Stehplatz oder einem höhenverstellbaren Arbeitsplatz, der den notwendigen Belastungswechsel ermöglicht. Arbeitsmediziner empfehlen als Formel für ideale Büroarbeit: 50% Sitzen, 25% Stehen, 25% Bewegen
Wenn Sie sitzen müssen, sitzen Sie "rückengerecht"!
Was versteht man unter "rückengerecht"? In der aufrechten Sitzhaltung im Sitzen wird unsere Wirbelsäule optimal belastet. Diese physiologische Wirbelsäulenform, bei der unsere Wirbelsäule am günstigsten belastet wird, ist die Muskulatur unter normaler Spannung. Man nennt dies die doppelte S-Form. Das Becken ist leicht nach vorne gekippt und bildet so die Voraussetzung für eine physiologische Lendenlordose (natürliches Hohlkreuz). Sitzen Sie dynamisch!
Auch das sogenannte "richtige" Sitzen stellt über längere Zeit eine einseitige Belastung für die Bandscheiben und Muskulatur dar. Deshalb ist auch das aufrechte Sitzen ohne Unterbrechung nicht zu empfehlen. Vermeiden kann man diese Haltungskonstanz durch Beckenbewegungen auf der Sitzfläche (Beckenkippung) Wechsel der Sitzposition Einnahme von Entlastungshaltungen (Kutscherhaltung) Bewegungsübungen (siehe Trainer) Dynamisch sitzen heißt, sich auch im Sitzen häufig zu bewegen, wobei man die Sitzposition häufig wechselt. Von der vorderen, über die mittlere, in die hintere Sitzhaltung. Das ist gut für die Wirbelsäule, für die Bandscheiben und vor allem für die Muskulatur.
Quelle:
AOK - Die Gesundheitskasse.