
In der westlichen Gesellschaft gehören Essstörungen zu den häufigsten psychosomatischen Erkrankungen. Als Essstörungen werden Krankheiten wie Magersucht (Anorexie), Ess- Brech- Sucht (Bulemie), oder die Esssucht bezeichnet. Diese Erkrankungen äußern sich durch das gestörte Verhalten zum Essen, sowie zu seinem eigenen Körper. Essstörungen führen zu schwerwiegenden gesundheitlichen, seelischen und sozialen Folgen.
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Orthorexie leitet sich vom griechischen "orthos" für "richtig", "korrekt" sowie von "orexsis" für "Appetit" ab und bedeutet "krankhaftes Gesundessen". Die Betroffenen beschäftigen sich zwanghaft mit gesundem Essen. Geprägt wurde der Begriff 1997 von dem US-amerikanischen Arzt Dr. Steven Bratman, der nach eigenen Angaben selbst betroffen war. Seiner ... weiter
Die Zahl der Magersüchtigen in Deutschland hat sich in den letzten zehn Jahren verdreifacht. Nach Schätzungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) sind mittlerweile 100.000 Menschen betroffen. Magersucht tritt vor allem in der Pubertät im Alter zwischen 14 und 18 Jahren auf, aber es sind auch Ersterkrankungen vor dem 10. und nach ... weiter
Was bei Kindern und Jugendlichen häufig mit einer harmlosen Diät beginnt, endet nicht selten in einer ernsthaften Erkrankung – einer Essstörung. Essstörungen sind schwerwiegende psychosomatische Krankheiten mit Suchtcharakter. Klassische Formen sind die Magersucht (Anorexie) und die Ess-Brech-Sucht (Bulimie). Beide treten auch als Mischformen auf, die ... weiter
Bulimie leitet sich von dem griechischen Wort "bous" für "Ochse" sowie "limos" für "Hunger" ab und lässt sich mit "Ochsenhunger" übersetzen. Bei dieser Essstörung wechseln sich unkontrollierte Essattacken, Erbrechen und strenge Diätphasen ab. Ein Leben also zwischen den Extremen. Während der Heißhungeranfälle verschlingen die Betroffenen im Extremfall ... weiter

