
Qualitätsmanagement besteht aus der Gesamtheit aller qualitätsbezogenen Tätigkeiten und Zielsetzungen. Es ist Aufgabe der Betriebsführung, betrifft aber auch alle anderen Hierarchieebenen.
Die folgenden, nicht branchenspezifischen Rahmenbedingungen müssen dabei dem Betrieb entsprechend mit Inhalt gefüllt werden:
• Qualitätsphilosophie,
• Qualitätsmanagementsystem,
• Werkzeuge und Techniken des Qualitätsmanagements.
In der Qualitätsphilosophie beschreibt der Betrieb seine Grundeinstellung zu Qualität und bestimmt Art und Umfang des Qualitätsmanagementsystems. Er legt beispielsweise fest, dass
• die Zufriedenheit der Kunden an erster Stelle steht,
• ein betriebsspezifisches System zur Sicherung der Leistung eingeführt wird.
Das Qualitätsmanagementsystem hilft dem Betrieb bei der Philosophie-Umsetzung. Dabei kann es sich um zwei verschiedene Arten von Systemen handeln:
• Ein System mit Vorgaben aus Qualitätsmodellen;
z.B. DIN EN ISO 9001 oder 9004 ;diese Normen garantieren ein vollständiges Qualitätsmanagementsystem.
• Ein System ohne Vorgaben;
ermöglicht eine individuelle Anpassung an betriebsspezifische Gegebenheiten, es besteht aber die Gefahr, dass wichtige Elemente übersehen werden.
Werkzeuge und Techniken beschreiben schrittweise das methodische Vorgehen und sind Hilfsmittel bei der Umsetzung. Hierzu gehören:
• Techniken zur Lösungsfindung (Brain-Storming),
• Werkzeuge zur Problemanalyse (Ursache-Wirkungs-Diagramme),
• Werkzeuge zur Vorbeugung von Qualitätsmängeln (HACCP-System),
• Werkzeuge zur kontinuierlichen Verbesserung (Qualitätszirkel).
Quelle:
aid-infodienst

